Immobilienrente / Umkehrhypothek

Die Immobilienrente – das tilgungsfreie Hypothekendarlehen

Finanzielle Probleme im Rentenalter

Da die staatliche Rente schon seit Jahren an allen Ecken und Enden gekürzt wird, geht es den Rentnern in Deutschland immer schlechter. Selbst, wer sein Leben lang fleißig gearbeitet hat und kontinuierlich Beiträge in die Rentenkasse einzahlte, kann sich heute nicht mehr darauf verlassen, seinen Lebensabend finanziell abgesichert zu verbringen.

Für die heutigen Arbeitnehmer sieht es sogar noch viel dramatischer aus. Obwohl seit Jahren in der Politik der Grundsatz „Die Renten sind sicher“ propagiert wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand voraussagen, wie lange die staatliche Rente noch in der heute bekannten Form bestehen wird. Schließlich ergibt sich seit vielen Jahren ein immer stärker ausgeprägtes Ungleichgewicht im Rentensystem. Insbesondere die geburtenschwachen Nachkriegsjahrgänge sorgen dafür, dass die immer größere Anzahl von Rentnern kaum noch finanziert werden kann. Das System muss also irgendwann in eine Schieflage geraten. Wird dieser Entwicklung nicht wirkungsvoll vorgebeugt, ist der endgültige Kollaps in gar nicht so weiter Ferne vorprogrammiert.

Das Problem: Im Rentenalter wird das Geld knapp

Gerade beim Thema Immobilien ergibt sich für Rentner oft ein großes Dilemma. Man hat sein Leben lang gearbeitet, das eigene Haus mühsam abbezahlt, so dass im Rentenalter zumindest diese Belastungen wegfallen. Jedoch reicht die Rente hinten und vorne nicht, um beispielsweise Modernisierungen oder Umbauten an der Immobilie vorzunehmen. Dabei ist die häusliche Pflege in Deutschland auf dem Vormarsch, allerdings müssen dafür viele Immobilien komplett an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Dafür könnte beispielsweise der Umbau von Türschwellen und Treppen sowie der Einbau eines Aufzugs notwendig werden. Doch die meisten Rentner haben einfach nicht genug Kapital ansparen können, um solch große Investitionen zu tätigen.

Das Dilemma: die eigene Immobilie bindet den Großteil des Kapitals

Die eigene Immobilie hat bei vielen Rentnern also das gesamte zur Verfügung stehende Kapital gebunden, so dass für andere Ausgaben kaum noch etwas übrig bleibt. Die Nutznießer sind in diesem Fall eigentlich nur die Erben. Sie erhalten die lastenfreie Immobilie irgendwann, ohne dafür auch nur ein Handschlag tun zu müssen. Die Rentner selbst können sich meist nicht mit dem Gedanken anfreunden, ihre mühsam erarbeitete Immobilie zu verkaufen und sich beispielsweise eine günstigere Eigentumswohnung zuzulegen.

Die Lösung: eine Umkehrhypothek bzw. Immobilienrente

Über dieses Dilemma haben sich viele Finanzexperten in den letzten Jahren Gedanken gemacht. Bei der Suche nach der Lösung half einen Blick über den großen Teich nach Amerika. Dort ist es schon lange gang und gäbe, seine Immobilie nicht auf Gedeih und Verderb bis zum Tod zu halten, sondern eine so genannte Umkehrhypothek beziehungsweise Immobilienrente dazu zu nutzen, auch im Alter finanziell flexibel zu bleiben. Auch in Deutschland ist dieses Konzept inzwischen auf dem Vormarsch, obwohl es immer noch von relativ wenigen Anbietern bereitgestellt wird. Dies dürfte sich aber in der Zukunft ändern.

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